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Wandern & Radfahren – Tipps aus der Apotheke

Über Stock und über Stein – aber bitte achtsam sein!

Die richtigen Schuhe sind ein entscheidender Faktor für Spaß und Sicherheit beim Wandern. Eine gute Passform gibt Sicherheit auch im Steilhang und verhindert Blasenbildung. Neigen Sie zu Blasen, so gibt es in der Apotheke eigene Pads, die man vorbeugend auf die gefährdeten Stellen kleben kann. Schlecht sitzende und zu enge Schuhe können auch zu Hornhaut-Veränderungen und Schwielen an den Füßen führen. Bei der Kleidung ist das »Schichtprinzip« das empfehlenswerteste. Mit mehreren dünnen Kleidungsschichten übereinander kann man sich flexibel an Temperatur- und Witterungsbedingungen anpassen. Für alle Fälle sollte man einen Kälte- und Regenschutz dabei haben.

Rucksack-Apotheke nicht vergessen

Wie bei allen Sportarten muss man auch beim Wandern genügend Flüssigkeit und Energie aufnehmen. Mindestens einen Liter Wasser und kleine Häppchen an wertvoller Nahrung wie Müsli-Riegel oder Obst sollte man jedenfalls mitnehmen. Ein guter Sonnenschutz und eine Erste-Hilfe-Apotheke sollte im Rucksack unbedingt dabei sein. Beim Zusammenstellen dieser „Rucksackapotheke“ hilft Ihnen gerne Ihre Apothekerin / Ihr Apotheker.

Hier ein kleiner Ausschnitt:
Blasenpflaster, Sonnenschutz, Desinfketionsmittel, Schmerzmittel, Grazer Herz-Kreislauftropfen, Verband, Lippenpflege, …

Donner und Blitz im Hochgebirge

Vor jedem Ausflug ins Gebirge sollte man jedenfalls einen Blick auf den Wetterbericht werfen. Kommt man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auf dem Berg in ein Gewitter, ist es wichtig, allein stehende Bäume, Drahtseile, Liftstützen und Wasserläufe zu meiden. Achtung auf indirekte Gefahren wie Steinschlag, Muren und Vereisung! Ist das Gewitter genau über einem: Einen absturzsicheren Platz in einer Mulde wählen, eine möglichst kleine Bodenfläche berühren und die Füße eng geschlossen halten (Kauerstellung).

Auf dem Fahrrad fit durch den Sommer

Radfahren liegt voll im Trend. Kein Wunder, schließlich macht die sportliche Betätigung auf dem Drahtesel nicht nur Spaß, sondern ist auch noch ausgesprochen gesund!

So mancher nutzt das Rad als Transportmittel von A nach B, etwa um kleine Erledigungen zu machen. Andere sehen im Fahrrad ein reines Sportgerät. So oder so: Die Gesundheit profitiert auf jeden Fall – auch von noch so kleinen Ausflügen. Und die Natur sowieso, wenn das Auto mal ausnahmsweise nicht benutzt wird.

Wer regelmäßig in die Pedale tritt stärkt damit das Herz, verbrennt überschüssiges Fett, kräftigt dabei den Bewegungsapparat, die Muskeln und Lunge und holt sich ganz nebenbei auch noch ein paar Glückshormone ab.

Als Ausdauersportart fördert das Radfahren die Tätigkeit von Herz und Kreislauf und regt den Stoffwechsel an. Der große Vorteil gegenüber anderen Ausdauersportarten: Radfahren entlastet die Gelenke, da das Körpergewicht vom Fahrrad getragen wird. Radfahren ist darum wie geschaffen für ältere Menschen und alle, die mit Übergewicht zu kämpfen haben.

Richtig auf dem Rad sitzen

Damit diese positiven Effekte aber auch eintreten, muss man richtig auf dem Rad sitzen. Generell sollten die Arme leicht angewinkelt sein und die Lenkerbreite in etwa der Schulterbreite entsprechen. Die Sattelhöhe ist perfekt eingestellt, wenn man mit der Ferse des gestreckten Beins das unten stehende Pedal noch gut erreicht.  Wird mit dem Fußballen auf das Pedal getreten, sollten die Beine leicht gebeugt und nicht durchgestreckt sein.

Viel Spaß bei der nächsten Fahrradtour wünschen Ihre Adler und Opern Apotheke!

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